Montagsgespräche im Video-Raum

Die bisherigen Themen der Montagsgespräche
(April 2020 - Mai 2021):

  • Ein ökologischer Grundvertrag der Menschheit
  • Hans Jonas: Das Prinzip Verantwortung
  • Rechte der Natur
  • Arne Naess: Tiefenökologie
  • Menschenrechte und Klimakrise
  • Ernst Ulrich von Weizsäcker zur Klimakrise
  • Gesine Schwan: Die Macht der Gemeinsamkeit
  • Das Anthropozän
  • Geo-Engineering
  • Jonathan Franzen: Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen?
  • Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
  • Pascal Mercier: Das Gewicht der Worte
  • Erfahrungsaustausch: Begegnungen im analogen und digitalen Raum
  • Hartmut Rosa: Unverfügbarkeit
  • Thomas Fuchs: Menschliche und künstliche Intelligenz
  • Martin Hartmann: Vertrauen. Die unsichtbare Macht
  • Menschenrechte
  • Identitätspolitik und Cancel Culture
  • Julian Nida-Rümelin: Die gefährdete Rationalität der Demokratie

 

Im April 2020 - auf der Höhe des ersten Lockdowns - starteten die Montagsgespräche. Zunächst waren sie als Versuch gedacht, in pandemischen Zeiten eine Gesprächsgemeinschaft aufrecht zu erhalten. Mittlerweile haben sie sich zu einer ‘Marke’  entwickelt. Zwei Stunden zu aktuellen Themen, mit einer kurzen Hinführung jeweils zu Anfang und in der Mitte, ein großer Raum für den gedanklichen Austausch. Der Video-Raum wird 20 Minuten vor Beginn zum kommunikativen Aufwärmen geöffnet, und auch nach dem Ende  können Sie sich darin dann noch weiter unterhaltend bewegen. Oder einfach plaudern, Kontakte knüpfen und Adressen austauschen. In Corona-Zeiten die beste Alternative zu Begegnungen in der ›wirklichen Welt‹. Denn gegen den Frust hilft nur eines: Reden, und wenn möglich mit Inhalten! Auch wenn man bei einem Video-Format Abstriche an Atmosphärischem machen muss – ein philosophischer Austausch ist dennoch möglich.

Die Themen greifen aktuelle Publikationen auf im Bereich Philosophie/Kultur/Ökologie/Gesellschaft.

Das nächste Thema am 12. und 26. Juli 2021:
Corine Pelluchon: Manifest für die Tiere

      Schon vor Jahren hatte mich eine fast beiläufige Bemerkung von Peter Sloterdijk zutiefst erschüttert. Er rechnete vor, dass sich die Lebensqualität der Menschen seit der Antike stetig verbessert habe, das Los der Tiere dagegen habe sich beständig verschlechtert. Der Fortschritt habe eine sehr dunkle Nachtseite.
      Vor etwa fünfzig Jahren haben Philosophinnen und Philosophen begonnen, diese Nachtseite mit einer Tierphilosophie zu beleuchten, die für die Belange der Tiere eintritt. “Wir führen Krieg gegen uns selbst”, so kommentiert die französische Philosophin Corine Pelluchon unser Verhältnis zu den Tieren. Mit ihrer kleinen Publikation Manifest für die Tiere hat sie nicht nur eine pointierte Tierphilosophie entworfen. Sie macht uns auch darauf aufmerksam, welchen seelischen Schaden wir durch unsere Gleichgültigkeit erleiden, mit der wir uns vom Leid der Tiere abwenden. Vehement tritt sie für Tierrechte ein und plädiert für eine Interessenvertretung der Tiere, die den Parlamenten beigeordnet werden sollen. 
      Wir diskutieren Kerngedanken ihres Essays, den ich Ihnen in Grundzügen vorstelle (Textauszüge werden versandt).

So bekommen Sie den Zugang:

      Der Zugang zum Video-Raum erfolgt über ZOOM, muss nicht vorab installiert sein. Ich bitte um Anmeldung über PVollbrecht@t-online.de. Ich antworte Ihnen mit Angabe meiner Kontoverbindung. Den Zugangscode für die  Termine sende ich Ihnen, wenn die Teilnahmegebühr auf meinem Konto eingegangen ist:
       € 25 je Abend einzeln buchbar,  € 40 für zwei Abende,

      Falls Ihnen kurzfristig terminlich etwas dazwischenkommt, können Sie Ihr Abo-Guthaben auf andere Termine übertragen lassen. Es ist alles kinderleicht! Und falls doch nicht: Ich richte gern einen Testlauf vorab ein - bitte kontaktieren Sie mich!

 

 


UhrwerkEinhundert Minuten - Nachdenken über Begriffe

In unseren Gesprächen sind wir uns oft nicht über die Begriffe klar, die wir dabei verwenden. Dann kann es sogar sein, dass wir uns in Mißverständnisse hineinreiten. Wenn wir dann nicht mehr weiterkommen ist es an der Zeit, sich selbst und die Gesprächspartner über die Bedeutung von Wörtern und Begriffen zu verständigen.

Im dialogischen Alltag, aber auch im reflektierten Austausch geben wir uns selten Zeit dazu. Dabei ist das Nachdenken über Begriffe eine hochspannende und auch zutiefst philosophische Angelegenheit - eine Pflicht und eine Kür zugleich! Die Pflicht - das wäre eine erste Definition. Sehr schnell wird man sehen, wo dort noch offene Nähte sind, wo etwas fehlt, wo also definitorisch zu kurz gesprungen war. Also - dann auf zur Kür, und da werden uns die einhundert Minuten kaum reichen für unsere Spaziergänge durch die Bedeutungsfülle von Schlüsselbegriffen, mit denen wir uns über uns und unsere Welt verständigen.

Im Zentrum jedes Abends steht ein philosophischer Kernbegriff bzw. ein Begriffspaar - denn unsere Sprache bildet ja gern begriffliche Gegensätze. Idealerweise ergibt sich am Ende jedes Abends das Programm für den folgenden, denn irgendwie werden wir uns im Monatsabstand durch das Sprachnetz hangeln, Eines ergibt das Nächste, denn semantisch ist ja tatsächlich alles mit allem verbunden. Dabeibleiben also lohnt sich!

So bekommen Sie den Zugang:

Der Zugang zum Video-Raum erfolgt über ZOOM, muss nicht vorab installiert sein. Ich bitte um Anmeldung über PVollbrecht@t-online.de. Ich antworte Ihnen mit Angabe meiner Kontoverbindung. Den Zugangscode für die  Termine sende ich Ihnen, wenn die Teilnahmegebühr auf meinem Konto eingegangen ist:
 € 20 je Abend nur einzeln buchbar
Ihren Definitionsvorschlag, sofern vorhanden - keinen Stress bitte! -  senden Sie bitte bis 2 Tage vor Veranstaltung am mich.  
Damit keine technischen Probleme zwischen uns stehen:  Ich richte gern einen Testlauf vorab ein - bitte kontaktieren Sie mich!

Die Folgetermine: 28. Juli 2021 und 29. September 2021 - Themen werden noch bekanntgegeben

 

Sie können, wenn Sie möchten, Ihren eigenen Definitionsversuch vorab an mich schicken, das kann auch in Form loser Stichworte sein, ich mache mir daraus dann schon einen Spruch. Ich greife zu Beginn jedes Abends den Input der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, flechte daraus eine kleine ideengeschichtliche Erzählung und öffne dann für das gemeinsame, kreative Gespräch. Kein Stress bitte: Sie können sich auch gern in Ihren Sessel zurücklehnen und darauf warten, was sich so ergibt! Ganz gewiss werden Sie vermissen, dass wir am Ende jedes Abends die Ergebnisse protokollieren und nach Hause tragen können, aber umgekehrt wird ein Schuh daraus: Dabeisein ist alles, im authentischen Gesprächsraum des philosophischen Diskurses.

Termine: einmal im Monat, jeweils Mittwoch - auch wenn dann Fußball ist...

Das Thema am 23. Juni 2021, 19:30 Uhr: Wahrheit

 


DenkduettDenkduett - der Philosophietalk, bei dem Mitdenken erwünscht ist

Das Philosophieren ist eine dialogische Tätigkeit - das ist die Idee hinter dem neuen Video-Format Denkduett. Jeden zweiten Dienstag diskutieren zwei Philosophierende über ein brennendes Thema (ca. 30 Minuten), dann öffnet sich der Gesprächsraum auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Sie können mitmachen, mitgestalten oder einfach nur zuhören.

Cornelia Mooslechner-Bruell, Kirstine Fratz, Christoph Quarch, Nicolas Dierks, Marius Tölzer, Krischa Kops und ich bestreiten die Themen - eine/r gibt vor, der/die andere reagiert, alles live, spontan und nicht abgekaspert.

UND: Das Denkduett macht mit beim Deutschen Podcast-Preis: Bitte geben Sie uns Ihre Stimme, denn wir machen ein Superding mit dem Denkduett:

https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/denkduett/

Die nächsten Termine:

22. Juni 2021, 19:30 Uhr:
Peter Vollbrecht und Krisha Kops:
Hat die Natur eine Würde?

6. Juli 2021, 19:30 Uhr:
Duetter und Thema noch nicht festgelegt

DenkDuett_Verlosung_2-21

So bekommen Sie den Zugang:

Der kostenlose podcast ist einen Monat nach Veranstaltung abrufbar.
Er enthält des Gespräch der beiden Duetter/innen

Die Denkduett-Videos zum Anschauen - hier ist die aktive live-Teilnehme nicht enthalten.
€ 99,00 für alle Videos 2020 und 2021

Online-live-Teilnahme der Terminemit der Möglichkeit, aktiv (oder auch passiv) an den Diskussionen teilzunehmen.
€ 69,00 für sechs Termine vom 30. März - 8. Juni 2021
Wir verlosen 5 Frei-Abos für den Zeitraum März-Juni 21 an Personen unter 30 Jahren!

Einzeltermine für das online-live-Teilnahmeformat für € 15,00

Nähere Infos und Anmeldung über: www.denkduett.de


Der philosophische Salon
Philosophien des gelingenden LebensEsslingen Stadtkirche

im Netzwerk Philosophie der Volkshochschulen und der Stadtbücherei Esslingen
mit Johanna Kosch, Thomas Oser und Peter Vollbrecht

Die Pandemie hat das philosophische Leben aus der analogen Öffentlichkeit in virtuelle Räume verdrängt. Dort entstehen derzeit immer neue philosophische Foren, innovativ erweitern sich die kulturellen Räume. Jede Krise birgt Chancen – das zeigen nachdrücklich die neuen kulturellen Formate, die es Interessierten ermöglichen, sich einem philosophischen Kreis anzuschließen auch über regionale Grenzen hinweg. Der philosophische Salon ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Baden-Württembergischer VHS sowie der Stadtbücherei Esslingen. Das perspektivenreiche Programm bestreiten derzeit drei Philosophierende, die einzelnen Abende stehen jeweils unter einem Leitthema.  Für den Herbst/Winter 2021 lautet es: Philosophien des gelingenden Lebens.

    17. Juni 2021, 19:30 Uhr:
    Albert Camus: Das Glück des Sisyphos
    Peter Vollbrecht

    30. September 2021, 19:30 Uhr:
    Friedrich Nietzsche: Vom »Ich soll« über das» Ich will« zum spielenden Weltkind
    Peter Vollbrecht

    28. Oktober 2021, 19:30 Uhr:
    Aristoteles‘ Tugendethik und warum sie heute noch aktuell ist
    Johanna Kosch, M.A.

    02. Dezember 2021, 19:30 Uhr
    Platon: Der Tod des Sokrates
    Dr. Thomas Oser

    27. Januar 2021, 19:30 Uhr:
    Philosophische Ethik in einer Weltzivilisation:
    Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas über Diskursethik
    Peter Vollbrecht

Anmeldung über: VHS Esslingen https://www.vhs-esslingen.de/programm/gesellschaft-und-leben/kategorie/Philosophisches+Caf/52#inhalt

 

Philosophisches Forum

 
 

Peter Vollbrecht