Buddhismus und Gesellschaft in Myanmar

Philosophische Reise Januar 2014

Von Peter Vollbrecht

Leicht abgespannt traf ich drei Tage vor der Gruppe in Yangon ein: würde alles wirklich so klappen, was bislang nur telefonisch und über Email abgemacht war? Nay Say, eine Journalistin, die mir das ARD-Büro in Singapur vermittelt hatte, hatte mir zwar jedes Mal beruhigend zu verstehen gegeben, ich solle mir keine Sorgen machen, die Sache stehe. Mit Nway Nway Soe, der Programmleiterin des Yangon-Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung, waren die Dinge schon weiter gereift, allerdings auch erst in den letzten Tagen. Und die hatte ich privat in Kerala, Südindien verbracht, schwitzend bei der Ausarbeitung eines Vortrages über die politische Philosophie Kants und Jürgen Habermas’. Den sollte ich morgen  an der Universität Yangon halten.

Wahrscheinlich bin ich ja doch so ein Sorgenkind des Lebens - jedenfalls rollten sich alle vermeintlichen Stolpersteine wie von selbst auf die Seite. Als die Gruppe mit dem Bus vor dem Panda-Hotel eintraf, konnte ich sie in gelöster Urlaubslaune empfangen. “Ihr habt jetzt zwei Stunden Zeit, um anzukommen und euch frisch zu machen, dann geht’s los!”

Das war knapp bemessen, doch jeder fand sich ein. Unser erster Termin: Egress, eine Nicht-Regierungsorganisation, die Bildungsarbeit betreibt und im Friedensprozess zwischen der Regierung und den Minderheiten vermittelt. Denn nach über 50 Jahren Kriegszustand traut keine Seite der anderen über den Weg. - Uns erwartete eine Gruppe von engagierten jungen Leuten, die mit begeisterten, sprudelnden Stimmen von ihren Aktivitäten berichteten. “Mit der Regierung arbeiten, nicht gegen sie”, immer wieder begegnen wir diesem burmesischen Pragmatismus, der die etablierten Machtverhältnisse respektiert für den demokratischen Wandel. (“Crownies” nennen sie die aus dem Militär aufgestiegene Wirtschaftselite.) Welche Rolle der Buddhismus für sie spiele? Gar keine, die Zukunft Myanmars liege nicht in der Religion, sie alle seien überzeugte Säkularisten. Nun denn, das war die Stimme der Jugend. Die Tradition hingegen, sie kam in der blauen Stunde zu Wort, vielstimmig und mit Gesängen inszeniert: die mächtige Shwedagon-Paogode. Wer kann, der lasse sich treiben dort oben, im Uhrzeigersinn beschreibe man langsam einen vollen Kreis um die große goldene Stupa. Vorbei an kleinen Tempeln, links und rechts, konzentrierte, starke Energiefelder, gespeist von Andacht und Hinwendung zu unzähligen Buddhas. Lichtspiralen aus Neon und Dioden rotieren um ihre Häupter.

Und noch immer keine Nachtruhe, in Deutschland ist es jetzt schon weit nach Mitternacht: im Restaurant des Panda treffen wir Wolfgang Heinze, Asien-Referent des Bonner Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung. Er hat burmesische Wurzeln, gerade hat er seine Mutter besucht hoch oben im Norden Myanmars, im Kachin-Staat. Packend erzählt er von Myanmars postkolonialer Geschichte, von einem Land, das sich seit der Unabhängigkeit in einem permanenten Bürgerkrieg befindet an seinen Peripherien. Über die große geostrategische Lage zwischen den Großmächten China, Indien und der amerikanischen Einflusssphäre der ASEAN-Länder. Uns quellen die Augen über, jetzt, kurz vor burmesischer Mitternacht.

Am nächsten Morgen steht die Journalistin Nay Say pünktlich vor dem Hotel, heute ist ihr Tag. Wir fahren ins elegante Fuji Coffee House und treffen U Din Soe, einen Betonkopf der alten Garde. Fruchtlos unser Gesprächsversuch über die Kunstszene in Yangon, er blubbert nur vor sich hin, die Gruppe zerstreut sich bald unter Vorwänden im Garten. Nay Say schämt sich für den Fehlgriff, ich tröste sie: “Auch das gibt uns einen wertvollen Einblick in die Wirklichkeit!” Eine Stunde später kämpfen wir uns eine enge Treppe empor, ein wenig Hinterhaus-Atmosphäre: wir besuchen den Journalisten Myint Kyaw, der uns über das Myanmar Journalist Network ins Bild setzt. Zensur? Nein, man muss den Artikel nicht mehr vor der der Publikation genehmigen lassen, aber über das Militär zu berichten, das bringt größte Schwierigkeiten dann im Nachhinein. Und er erklärt uns, so gut es Bürgern aus freiheitlichen Demokratien überhaupt zu vermitteln ist, die Kunst des indirekten Wortes. Die Technik von Ironie und Witz. Kurz darauf stehen wir in einer Galerie und lassen uns mit dem Galeristen in ein Gespräch über die politische Bedeutung der Kunst verstricken. Wie es war, damals, unter Militärherrschaft, und wie heute. Er ist eine beeindruckende Erscheinung, und als ich meinen Tee schlürfe und das Kommen und Gehen der Kundschaft beobachte, da überkommt mich ein Gefühl der Dankbarkeit. Ich weiß nicht, wohin ich es adressieren soll, es ist einfach da, jetzt, wo wir alle einen kleinen Blick in diese Welt einer künstlerisch-intellektuellen Subkultur werfen, von der ich gern noch so viel mehr wissen und erfahren möchte. Doch da wartet schon ein Mönch auf uns in einem Kloster, der viele Jahre im Gefängnis verbracht hat. Er erzählt uns, wie damals 1988 das Militär das Kloster stürmte, die Mönche massakrierte und viele deportierte. Er erzählt es nüchtern wie ein Historiker, und nicht die kleinste Regung von Hass ist bei ihm zu spüren. Wir sind in diesen Minuten, in denen wir ihn berichten sehen, ganz nah bei buddhistischer Ethik, die nicht in der Person das Übel sieht, sondern in den Handlungen. Dem Hass wird die personale Grundlage entzogen, auf der er wuchern kann.

Dieses Tempo der ersten beiden Tage ist nicht durchzuhalten, das ist klar. Und in der lauten Stadt erwacht die Lust auf Ruhe und auf räumliche Weite. Am nächsten Morgen fliegen wir zum Inle-See, einer Landschaft ganz aus Wasser. Eine andere Welt mit starken Farben auf 1000 m Seehöhe. Schnell haben wir das frivole Gefühl abgeschüttelt, den unerhörten Luxus unseres auf Stelzen im See stehenden Hotels zu genießen in einem Land, das sich mit allen Kräften gerade selber finden muss. Vielleicht hat uns darüber auch die so grundlegend optimistische Stimmung in der Bevölkerung hinweg geholfen. Hier am See kommen die Fotografen auf ihre Rechnung. Mit den typischen Langbooten erkunden wir die Dörfer mit ihren Märkten, wir fahren einzelne Seitenflüsse hinauf zu arkadischen Plätzen, an denen die Zeit stillzustehen scheint. Doch davon sollte nicht berichtet werden, das steht in jedem Reiseführer. Auch von Bagan nicht, dem alten, riesigen Pagodenfeld am Irrawaddy, und auch nicht von der Schiffspassage nach Mandalay. Nicht von dem aufziehenden Morgen im Flußnebel, nicht von den Fahrradtouren zum Weingut am Inle-See und über die staubigen Feldwege zwischen den Ruinen von Bagan. Eher wäre vom Licht zu erzählen, von der Luft, den Geräuschen, von den so wechselhaften Gesichtern der Burmesen. Von dem halbnackten Mann mit abwesendem Blick etwa, der schwer an einer abgeschlagenen Bananenstaude trug. Von den Frauen, die ihr Picknick in einem Tempel aufschlugen und uns lachend eine Einladung zuwinkten. Und vor allem von den vielen Kindern natürlich, von der Art ihres Spiels und von ihrer lebendigen Neugier auf uns Fremde. Auf jeder Reise macht man viele solcher kleinen, stillen Begegnungen, vom Zufall gewürfelt, die den eigentlichen Wert des Reisens ausmachen. Auch wenn jede von ihnen sehr schnell verweht und nachher kaum noch zu erinnern ist.

In Mandalay, der letzten Königstadt Burmas, kam es dann für mich zum vielleicht schönsten Ereignis. Aus dem Lauf heraus hatte sich ein Kontakt mit dem philosophischen Department der Universität ergeben, die Professoren hatten Wind von meinem Vortrag in Yangon bekommen und baten um einen Besuch bei ihnen. Nein, ich wolle nicht wieder vortragen, außerdem sei ich jetzt mit meiner Gruppe, wir wollten mit Studenten und Lehrern über das moderne Burma diskutieren, über die Rolle des Buddhismus vielleicht, über die Zukunft. Schwierig war die Verständigung am Telefon gewesen, das  Englisch sehr holperig, die alten Leute sprechen es noch sehr viel besser als die Jüngeren. Erblast der Isolation, dieses Verblassen. Und nun stehen wir am Tor der Universität, eine Frau bringt uns über den wunderschönen Campus zum Department. Begrüßung, wer ist wer, es gehen die Namen von einem Ohr durchs andere wieder hinaus, es klingt ja alles ähnlich. Wir werden in einen Saal geführt mit etwa vierzig Studenten, eine Tischzeile davor mit Teetassen und Gebäck. Gerührt und etwas demütig  nehmen wir Platz und warten auf eine moderierende Stimme. Doch die bleibt aus, man gibt uns gestisch zu verstehen, uns vorzustellen. Stille.  Unüberhörbar liegt die ‘Erwartung Kant’ in der Luft. Ja, man würde sich sehr freuen. Zum Glück habe ich mein Notizbuch bei mir und so kann ich eine Kurzfassung des Themas “Kant On Republicanism And Civil World Order” halten. Am Ende schwenke ich vom alten Kant zu unseren modernen Tugenden einer Zivilgesellschaft über und hoffe so, die Studenten in ihrer gegenwärtigen Situation des demokratischen Wandels zu erreichen. Schweigen. Ich versuche es, in dem ich noch einmal Kantischen Grundgedanken durchgehe: Verfassungsstaat, freie Öffentlichkeit, Bürgerrechte, Weltbürgertum, Staatenbund und vor allem und immer wieder: die republikanische Verfassung der Vernunft selbst. Und hänge noch den Gedanken daran, dass wir heute Teilnehmer einer internationalen Öffentlichkeit sind, die uns auch hier und heute zusammengebracht hat. Schweigen, doch das Tuscheln wir lauter. “Sie werden kommen”, sagt Hardy neben mir, “warte nur ab. Ich denke, diese junge Frau da drüben wird als erste reden.” Und tatsächlich, sie kommen. Ob ich denn glaube, dass die Philosophie die Welt verändern könne? Ich versuche eine Antwort, sie fällt euphorisch aus, dank des Kantischen Rückenwindes. Was sie denn tun könnten? Ich steigere mich mit meiner nächsten Antwort in Zonen der Begeisterung kurz unterhalb chemo-therapeutischer Indikation. Und so geht es weiter und weiter und ich bin wieder ganz zurückgeworfen in meine Zeit an der Universität Delhi: ja, ich kenne sie, diese jungen Seelen, ich finde die Sprache zu ihnen, ich kann sie mitnehmen zu einem Höhepunkt, der sich am Ende in einer Foto-Orgie entlädt. Mit ihren Mobiltelefonen lassen sie sich mit mir von einem Freund oder einer Freundin ablichten. Was für ein Schluss daraus zu ziehen wäre? Sie kennen ihn nicht, den freien Dialog, und sie sind hungrig danach. Der Lehrkörper sitzt schweigend am Rand, was in deren Köpfen vorgeht, lässt sich nicht erahnen.

Mit dem Nachtzug geht es dann zurück nach Yangon. Vor über 25 Jahren bin ich ihn schon einmal gefahren, und schon damals hieß er in Backpacker’s Mund ‘the jumping train’. Bei jeder Beschleunigung schaukelt er sich auf bis zu einem Resonanzpunkt, wo man meint, es hebe ihn nun aus den Schienen. Und in der Tat: man mache einmal den Versuch, sich ans Ende eines Waggons zu stellen, dort, wo das  Blech laut scheppert zum nächsten Waggon. Ich jedenfalls konnte mich dort im Stehen nicht halten. Und ebenso bewegt war das Schlafen in jener Nacht. Doch nun gilt es erneut, durchzustarten zu den nächsten Terminen. Der Müdigkeit keine Chance einräumen, jetzt geht es um höhere Werte als um die blauen Flecken aus dem Schlafwagen, die Naumann-Stiftung hat grandios organisiert.

Was macht eine deutsche Stiftung denn eigentlich in Myanmar? Der Industrie die Tür zu öffnen, so ein gängiges Vorurteil, Steigbügel zu sein für den Kapitalismus, zumal dann, wenn sie der F.D.P anhängt. Vor Ort erfahren wir etwas ganz anderes. Frau Bannach ist vom Regionalbüro Bangkok angereist, sie führt uns zurück zu den zivilgesellschaftlichen Wurzeln des Liberalismus. Souverän breitet  sie mit Charisma und persönlichem Charme eine Wertewelt vor uns aus, zu der sich nur schwer eine Alternative denken lässt. In einem Restaurant haben wir einen kleinen Raum angemietet, nach kurzen technischen Anlaufschwierigkeiten zeigen uns zwei burmesische Filmemacher ihre Dokumentarstreifen über Tabuthemen der Gesellschaft. Ein Film über Schwule in Mandalay zeigt die Repressivität  einer ungebrochenen homophoben Gesellschaft. Der zweite Film portraitiert die Sehnsüchte und Hoffnungen einer 13-Jährigen  Ziegenhirtin auf dem Land: sie wünscht sich einen reichen Mann, der nach Möglichkeit nicht trinken soll. Oder nur ein wenig, korrigiert sie sich. Wir unterhalten uns über den Realismus und die Machart, über das Publikum solcher Filme und über die kineastische Subkultur des Landes. Die beiden Filmemacher blühen auf im Gespräch, man spürt, welch’ schweren Stand ihr Genre hat in einer Gesellschaft, die filmisch kaum etwas anderes kennt als die seichte Unterhaltung burmesischer oder bollywood’scher Produktionen.

Am letzten Tag unserer Reise statteten wir dem Hauptquartiert der Opposition (National Democratic League) einen Besuch ab. Alles dreht sich dort um die Ikone Aung San Suu Kyi, die aus Kalendern lächelt und von T-Shirts. Gerade ist eine Spende angekommen, dicke Geldbündel gehen von Hand zu Hand, wir platzten in einen Fototermin hinein. Gleichwohl antwortet man auf unsere Fragen, und alle Antworten drehen sich um die Parlamentswahlen im Jahr 2015. Dann werde sich das Schicksal des Landes entscheiden. Wir aber wissen nun, am Ende unserer journalistisch-philosophischen Reise, dass die Lady, wie Aung San Suu Kyi respektvoll genannt wird, an Glanz eingebüßt hat. Zu dem Minderheiten-Problem hat sie keine wesentliche Stimme gefunden. Das aber bewegt das Land, die Zeitungen berichten offen und in großer Länge von Ausschreitungen der Militärs gegen die Minderheiten. In den letzten Jahren hat sich gar eine radikale buddhistische Gruppierung herausgebildet, die offensiv gegen die Muslime vorgeht. Wir haben einen Besuchstermin bei einem solchen nationalbuddhistischen Mönch bekommen, er lebt in einem Kloster am Rand der Stadt. Wir verbeugen uns und und nehmen Platz auf dem Fußboden. Er bietet  uns Coca Cola und andere amerikanische Getränke an. Dann beginnt er zu sprechen und breitet sich über die buddhistische Gewaltlosigkeit aus, über das friedliche Zusammenleben im Geiste Buddhas, er serviert die ganze Palette buddhistischer Gemeinplätze. Niemals würden sie sich in die Politik einmischen, die Zukunft Myanmars würde außerhalb des Klerus entschieden, ja, buddhistische Mönche dürften ja noch nicht einmal wählen. Doch als wir die Sprache auf die 969-Bewegung bringen, jene radikale Gruppierung, die dazu aufruft, nicht mehr bei Muslimen zu kaufen, da unterlaufen ihm mehrere Fehler. Man brauche ein Heiratsverbot zwischen Muslimen und burmesischen Frauen. Vier Frauen hätten sie doch, die Muslime, und wahllos griffen sie sich die buddhistischen jungen Frauen. Nun mische er sich also doch in die Politik ein, hake ich nach, und seine Antwort reißt weitere Flanken auf in seinem Schafspelz. Am Ende will er uns beweisen, dass wir doch in Europa dieselben Probleme mit den Muslimen hätten wie sie in Myanmar. Und er reicht mir eine DVD mit Hetzreden von Geert Wilders herüber, zückt sein Mobiltelefon und lässt ein Video des niederländischen Populisten spielen. Wir haben verstanden, ich weise ihn kurz darauf hin, dass Wilders’ Sprache die Sprache des Hasses sei, unvereinbar mit buddhistischer Überzeugung, dass er sich folglich in schlechter Gesellschaft befände - und lehne das DVD-Geschenk ab. Dennoch, asiatische Höflichkeit verlangt es, wir verabschieden uns in allseitigem Respekt und blumigen Worten, die auf dem Nachhauseweg zu unserem Hotel dann zunehmend deftiger werden.

Ein weiterer, ein letzter Höhepunkt auf einer Reise, deren Idee es war, irgendwie am  Prozess des demokratischen Wandels dabei zu sein. Dieses ’Irgendwie’ ist im Laufe der Tage konkreter geworden, und davon wollte ich berichten.

01.03.2014                                         Peter Vollbrecht

 

Aung San Suu Kyi im Gespräch mit Alan Clements:

Das Streben nach Wahrheit muß einhergehen mit bewußter Wahrnehmung. Bewußte Wahrnehmung und Wahrheit hängen sehr eng miteinander zusammen. Wenn Sie sich dessen bewußt sind, was Sie tun, haben Sie einen objektiven Blick auf sich selbst. Und wenn Sie ein klares Bewußtsein von dem haben, was andere Menschen tun, können Sie auch diese in einem objektiveren Licht sehen. So bedeutet bewußte Wahrnehmung zum Beispiel, daß Sie auf jemanden, der herumschreit, nicht in der Weise reagieren, daß Sie sich sagen: »Was für ein schrecklicher Mensch!« Das wäre rein subjektiv. Wenn Sie ihn dagegen bewußt wahrnehmen, dann machen Sie sich sofort klar, daß er schreit, weil er wütend ist oder Angst hat. Das ist Objektivität. Im anderen Falle, ohne eine bewußte Wahrnehmung, pflanzen sich nur die verschiedensten Vorurteile fort und werden immer zahlreicher.

Aus: Aung San Suu Kyi: Der Weg zur Freiheit. Die Friedensnobelpreisträgerin aus Birma im Gespräch mit Alan Clements. Göttingen 2009

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Links zum engagierten Buddhismus:

www.buddhanetz.org mit Texten, Projekten etc. informiert über den engagierten Buddhismus weltweit

www.suanmokkh.org “Garten der Befreiung”, gegr. 1932 von Buddhadasa

www.plumvillage.org Meditationszentrum und buddhistische Gemeinschaft in Südfrankreich, gegr. v. Thich Nath Hanh

www.sarvodaya.org größte und einflussreichste buddhistische Bewegung in Sri Lanka, gegr. v. A.T. Ariyaratne

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Interessante Links:

Egress - gegründet 2006. Friedensarbeit, Bildung uns Soziales

Über Myint Kyaw, Generalsekretät des Myanmar Journalist Network

Pasodan - Galerie im Herzen Yangons, moderne burmesische Kunst

ARD-Korrespondent Udo Schmidt über die Konflikte zwischen Buddhisten und Muslimen in Myanmar

Mandalay2
Mainmahla1
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Philosophisches Forum

 
 

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